Bittere Niederlage gegen die Wolves

Diesmal kommt der Spielbericht von unserer Nr. 27, Stefan Weiss:

Der WSC drängte im zweiten Spiel auf einen Punktgewinn und musste sich letztlich doch 1:3 geschlagen geben

Nach der Auftaktniederlage gegen die stark spielenden Routiniers der Wizards traf der WSC im zweiten Spiel der Saison auf eine gänzlich anders auftretende Mannschaft: Mit den Vienna Wolves stand man einem jungen Team mit viel Laufbereitschaft gegenüber, technisch wie körperlich rechnete sich der WSC durchaus Vorteile aus.

Personell schickte WSC-Coach Alexander Wacker ein punktuell verändertes Team auf die Platte des Eisring Süd: Center-Stürmer Saul Ferguson musste wegen eines brummenden Kopfes nach dem Auftaktspiel passen (Wir wünschen Gute Besserung!), ansonsten setzte man bei der ersten und zweiten Linie auf Kontinuität, durchgemischt wurde in der dritten Linie. Kapitän Christian ‚#WU‘ Wutte begrüßte die Gegner und die erneut zahlreich erschienenen WSC-Fans mit einem lautstarken „Stay Rude!“, ehe der schwarz-weiße Bienenschwarm noch einmal zur Aufwärmrunde antrat.

Trotz eines gegenteiligen Matchplans misslang der Start ins erste Drittel. Zwar konnte die Nervosität des ersten Spiels abgelegt werden, allerdings verhielt sich der WSC anfangs zu passiv gegen die quirligen, aber schlagbaren Wolves. Das erste Drittel entwickelte sich zu einem gegenseitigen Abtasten ohne spielerische Glanzmomente. Der WSC konnte aus zwei frühen Überzahlspielen kein Kapital schlagen. So waren es die Wolves, die spät im ersten Drittel den Führungstreffer erzielten und zu Beginn des zweiten Drittels auf 2:0 erhöhten – ein Weckruf für die Sportclub-Cracks, die den Rückstand wegsteckten und von Minute zu Minute besser ins Spiel fanden.

Von der Mitte der zweiten Periode bis weit ins Schlussdrittel hinein dominierte der WSC das Spiel mit viel Scheibenbesitz und Torschüssen aus allen Lagen. Positionierung und Passstafetten beim Überzahlspiel funktionierten zusehends besser, die angereiste Friedhofstribüne befeuerte den Einsatz der Spieler mit motivierenden Chants, wie sie die Liga wohl noch nie erlebt hat. Nach einem Schuss des stark zu Werke gehenden David „The Dalli“ Lang übernahm Assistant-Captain und Sektionsleiter Clemens Ederer den Abpraller und beschenkte die Fans mit seinem ersten Saisontor.

Der WSC hatte Blut geleckt und drängte fortan auf den Ausgleich. Bei einem ansatzlosen Schuss von Verteidiger Daniel Kastner hatte der gegnerische Goalie Glück, in vielen Situationen fehlte bei den Schwarz-Weißen aber auch die letzte Präzision. Das rächte sich schließlich, als die Vienna Wolves wenige Minuten vor Schluss aus einem Konter heraus den 3:1-Endstand herstellten.

Die Fans des WSC verabschiedeten ihre Cracks trotz der bitteren Niederlage überschwänglich. Jetzt liegt es an der Mannschaft, dem Anhang bald auch Punkte zurückzugeben.

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