Fechten: Lukas Galli ist Staatsmeister!

Die Medaillenbilanz: Gold – Silber – Bronze

Bei den Staatsmeisterschaften 2018 gab es endlich wieder den begehrten Titel für einen Fechter des Wiener Sport-Clubs: 14 Jahre nach dem letzten schwarz-weißen Einzelerfolg holte Lukas Galli Gold nach Dornbach! Dies gelang ihm bei einem historisch großen Teilnehmerfeld, erstmals in der jüngeren Geschichte traten mehr Starter im Säbel als im Florett an, und ohne auch nur ein Gefecht abgeben zu müssen, auch wenn der Triumph bei seinem 15:14 Finalsieg überaus hart erkämpft war! 

Für Silber sorgten unsere Damen: In der Aufstellung Kira Nikolic, Iasmina Mizrak, Lisa-Maria Baumgartner und Eszter Kovács verfehlten sie den zweiten Titel an diesem Wochenende gegen Seriensieger ASC Wien mit 44:45 schon nur mehr um einen Treffer, nachdem sie im Halbfinale die besser gesetzten Steirerinnen mit 45:19 hinter sich lassen konnten. Dieser zweite Platz bedeutete vor allem auch eine weitere Steigerung zum Vorjahr, wo man erstmals den dritten Platz erreichte. 

Die Herrenmannschaft errang die Bronzemedaille und dies in der Aufstellung Lukas Galli, Richard Kremsbrugger, Marco Hebesberger und Dr. Bernhard Wuschitz. Auch im Herrenteambewerb gab es ein Rekordstarterfeld, aufgrund einer etwas unglücklichen Setzung kam es zum „Finale“ gegen FU Mödling I schon im Halbfinale. Allerdings erwies sich auch der Kampf um Bronze gegen die zweite Mannschaft der Mödlinger als keineswegs einfach, erneut musste Luki seine ganze Klasse aufwenden um letztlich den 45:42 Erfolg herzustellen. 

Im Herreneinzelbewerb konnten noch Richard und Marco dadurch aufzeigen, dass sie unbesiegt die Vorrunde überstanden. Leider bewahrte sie dies nicht vor sehr schweren Losen in der Runde der letzten 16 und sie mussten mit den durchaus guten Platzierungen neun und zehn Vorlieb nehmen. Drei Siege in der Vorrunden verhalfen Ralph Hoffer ebenso zum Erreichen der besten 32, wie jeweils zwei Dr. Bernhard Wuschitz und Lukas Chiari. Knapp nicht für die Direkte Ausscheidung qualifizieren konnten sich Sebastian Corn und Erwin Baumgartner. Luki, Ralph und Erwin bildeten unsere zweite Mannschaft, die den achten Gesamtrang des Mannschaftsbewerbes errang. 

Das Dameneinzelturnier stand schon im Vorfeld unter einem etwas schlechten Stern, da besonders von den Leistungsträgerinnen zwei in den Wochen vor dem Wettkampf durch verordnete Antibiotika- Einnahme nicht trainieren konnten und eine das Training der Matura opfern musste. Entsprechend war mit einer Wiederholung der starken Vorjahresergebnisse nicht zu rechnen, das Erreichte kann unter „Schadensminimierung“ verbucht werden: Iasmina sechster Platz, Kira zehnter Platz, Lisa-Maria dreizehnter Platz, Eszter achtzehnter Platz, Dr. Astrid Chiari und Csilla Tragner konnten sich leider nicht für die Direkte Ausscheidung qualifizieren.

 

 

 

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